15 Musikerinnen aus 11 Ländern kommen in Berlin für drei Konzertabende und sechs von Künstler:innen geleitete Workshops zusammen. Im Mittelpunkt stehen elektro-akustische Klänge, Improvisation, Looping, experimentelle Performance und neue Zugänge zu Saiteninstrumenten.
Im Zentrum des Projekts stehen 15 Musikerinnen, die mit Instrumenten wie Violine, Viola, Cello, Oud, Harfe, Qanun, Bandura, Kontrabass, Drehleier und Kamancheh arbeiten.
An drei kuratierten Konzertabenden am 1./15./29.10. in der Galiläakirche präsentieren die Künstlerinnen eigene Solo- und Duo-Performances, geprägt von Elektronik, Live-Looping, Improvisation, Effekten, erweiterten Spieltechniken und Zugängen zu experimentellen Klangstrukturen.
Die Reihe bringt Musikerinnen mit sehr unterschiedlichen künstlerischen und kulturellen Hintergründen zusammen und lässt verschiedene musikalische Sprachen auf einer Bühne aufeinandertreffen. Manche Performances gehen von akustischen Traditionen aus, andere von elektronischen Prozessen oder Improvisation. Gemeinsam ist ihnen ein Zugang zum eigenen Instrument als Raum für Experiment und persönlichen Ausdruck.
Statt die Musik einem festen Genre zuzuordnen, richtet das Programm den Fokus auf die individuellen künstlerischen Stimmen und auf die vielfältigen Möglichkeiten, Saiteninstrumente im Performance-Kontext zu transformieren, zu erweitern und neu zu denken.
Programm, 1.10.2026:
- Vasylysa Furmanova (UA) - Bandura, Effects
- Golsana Shenasaei (IR) - Cello, Looping, Field Recordings
- Avin Ahmadi (IR) & Victoria Kirilova (BG) - Oud & Double Bass
- Xani Kolac (AU) - Violin, Electronics, Live Looping
Programm, 15.10.2026:
- Julia Biłat (PL) - Cello, Extended Techniques
- Caroline Cecilia Tallone (IT) & Isabel Rößler (DE) - Hurdy-Gurdy & Double Bass
- Nanaco (JP) - Violin, Electronics, Live Looping
- Dina Doosti (IR) - Kamancheh, Looping
Programm, 29.10.2026:
- Jean-Louise Parker (ZA) - Viola, Looping, Effects
- Marina Mello (BR) - Harp, Electronics
- Biliana Voutchkova (BG) - Violin, Effects
- Nafsika Gkotzaman (GR) & Felicitas Arnold (DE) - Qanun & Violin
Parallel zu den Konzerten eröffnet das Hybrid Practice Lab einen weiteren Teil des Projekts: einen Raum, in dem Musiker:innen und Künstler:innen lernen, Erfahrungen austauschen und sowohl ihre kreative als auch ihre professionelle Praxis weiterentwickeln können. Die Workshops finden vom 3.–24. Oktober 2026 im Bardo Projektraum (Jessnerstraße 33, 10245 Berlin) statt.
Produktion: Borderless Creature
Gefördert durch: Musikfonds
Über Borderless Creatures:
Borderless Creatures ist eine in Berlin ansässige Plattform für Musik, künstlerischen Austausch, Zusammenarbeit und professionelle Weiterentwicklung. Gegründet im Jahr 2025, produziert die Plattform Konzerte, Workshops und Formate zur Künstler:innen-Entwicklung mit einem Schwerpunkt auf elektro-akustische, experimentelle, genreübergreifende und hybride Musikpraktiken.