Doc Schoko ergibt sich aus den Umständen, seine Zeit und Umwelt in Songs abzubilden. Zunächst gestartet als One-Man-Band mit gelegentlichen Gästen, entsteht 1999 die erste Langspielplatte „einen gegen“ im Neuköllner Heimstudio im zeitgemäßen Lo-Fi-Elektropop/Indie-Folk-Sound, es gibt die erste verbindliche Band-Konstellation.
In den folgenden Jahren tritt Doc Schoko vorwiegend als 60s-infizierte Beatband in Erscheinung, geht auf Tour mit The Fall, den Fehlfarben und Jochen Distelmeyer. Zunächst auf kurze, reduzierte Postpunk/Rock’n’Roll-Stücke spezialisiert, läuft es bald immer häufiger in Richtung Kraut- und Psychedelic-Rock, die Texte bleiben sparsam und bildreich.
In wechselnden Besetzungen werden bis 2018 drei weitere LPs veröffentlicht.
Mit Corona und der „kleinsten Party der Welt“ geht es zurück ins Heimstudio. „Skulpturen für die Flaschenpost“ (2021) mischt Elektronik mit Akustik-Gitarren, Bossa Nova mit Dark Wave. Doc Schoko spielt Konzerte wieder als One-Man-Band, begleitet von Elektro-Beats und Loopmaschine. Beim Album hilft Sängerin Kristina Keller, als einziger Gast ist Uwe Jahnke (S.Y.P.H.) dabei.
Das sechste Doc Schoko-Album mit neuen Songs steht nun kurz vor der Fertigstellung. Am 15.5. wird es erstmals live gespielt. Doc Schoko (Gitarre, Gesang, Elektronik) und Kristina Keller (Gesang) werden unterstützt von Martin Clausen (Saxophon) und Heiner Rosch (Lap Steel Gitarre), die auch an der Produktion des Albums beteiligt sind; und von Mario Schulte (Bass, Gitarre, Keyboard), der außerdem den Abend eröffnen wird mit Songs aus seinem Solo-Debüt-Album „die wohnt hier nicht mehr“.
Geplant ist, dass die neue LP am 15.05. in digitaler Form erhältlich sein wird, sowie eine Pre-Order-Option auf die Vinyl-Version.
Trailer für Konzert und Platte: https://youtu.be/YrTgskoAguQ
(Foto: Jörg Ostermeier)